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Wolfhard Barke
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Über mich

Wolf_neuStationen meiner musikalischen Entwicklung

1997:
Ich habe mich schon immer für die Kultur Australiens interessiert und wurde 1997 vom Spiel eines Yidaki-(Didgeridoo)-Spielers in den Bann gezogen. Da mich dieser Klang nicht mehr losließ, schaffte ich mir mein erstes Didgeridoo an. Ich versuchte zunächst autodidaktisch dem Instrument einige Töne zu entlocken, aber stellte schnell fest, dass ich ohne einen Lehrer nicht wesentlich weiterkommen würde. Nachdem ich Ende 1997 ein Konzert in der Jülicher Schlosskapelle mit dem Yidaki-Spieler Sven Molder und dem Obertonsänger Wolfgang Saus besuchte, hatte ich meine Lehrer gefunden. Ich besuchte von da an einen regelmäßigen Workshop von Sven Molder, dessen Schwerpunkt auf der traditionellen Spielweise der Aborigines liegt. Höhepunkt war im April 2001 eine Reise mit einer Gruppe unter der Führung von Sven Molder nach Australien ins Nordost-Arnhemland, wo die Yolngu-Aborigines leben. Wir hatten die einmalige Chance, dort eine Zeit lang die Lebensweise und Kultur der Aborigines kennenzulernen und von einem der bedeutesten Yidakispieler, Milkayngu Mununggurr vom Djapu-Clan eine Einführung in die traditionelle Spielweise des Yidakis zu bekommen. Diese Reise hat meine Lebenseinstellung sowie meine Spielweise auf dem Yidaki  sehr verändert.
Bei Milkays regelmäßigen Deutschlandbesuchen nutzte ich jede Gelegenheit, durch Privatstunden die traditionelle Spielweise auf dem Yidaki weiter zu erforschen.
Zudem hatte ich 2002 die einmalige Gelegenheit, im Rahmen des Ripangu Yirdaki Festivals in Eisenbach (Germany) die traditionelle Spielweise auf dem Yidaki bei den Aboriginal Yidaki-Meistern Djalu Gurruwiwi und seinem Sohn Larry zu vertiefen.

1999:
Parallel zu meiner Vorliebe für das Yidakispielen begann ich Anfang 1999, mich auch dem
Obertongesang zu widmen und besuchte einen Workshop bei Thomas Heinrich Schmöckel, der viele Jahre Mitglied im Düsseldorfer Obertonchor war. Nach diesem Workshop konnte ich schon die ersten hörbaren Obertöne hervorbringen.

Ich entdeckte sehr schnell, dass mir die erlernten Techniken des Yidakispiels auch für den Obertongesang sehr hilfreich sind, da die Zungentechniken ähnlich sind.
Wenig später nahm ich Privatunterricht bei dem Aachener Obertonsänger Wolfgang Saus und trat seiner fortlaufenden Oberton-Gruppe bei, aus der sich wenig später der Obertonchor Aachen entwickelt hatte. Der Obertonchor Aachen hat viel an der Entwicklung eines ganz neuen Chorsounds beigetragen und war zuletzt in der Lage, ein vierstimmiges Chorstück mit notierten Obertönen zu singen. Leider hat sich der Chor Ende 2004 wegen einiger privater Neuorientierungen aufgelöst.

Bei Workshops von David Hykes, Hosoo und Lutz Czech lernte ich weitere Facetten des Obertongesanges und des Kehlgesanges kennen.

2003:
Um meine stimmlichen Fähigkeiten weiter auszubauen, nehme ich seit Mitte 2003 wöchentlich professionellen Unterricht in klassischem Gesang bei
Berenike Langmaack.

Ich möchte an dieser Stelle besonders Sven Molder, Wolfgang Saus und Berenike Langmaak herzlich danken, die mich nicht nur auf den musikalischen Weg gebracht haben, sondern auch einen wesentlichen Anteil an meiner persönlichen Entwicklung haben. Sie sind für mich zu Weggefährten geworden, mit denen ich mich tief verbunden fühle.

2006:
Die Faszination für die Obertonchorarbeit hat mich im März 2006 dazu bewogen, den
Obertonchor Leverkusen unter dem Namen HarmonicVibrations zu gründen, der mittlerweile 13 Mitglieder hat und mir sehr viel Freude bereitet.
Klangeindrücke unserer Musik sind unter dem Link
Hörproben zufinden.

2007:
Zudem habe ich mich seit November 2007 dem
Obertonchor Christian Bollmann angeschlossen, der mir ganz neue Facetten des Obertonchorgesanges erschließt.

2007 habe ich meine erste Solo-CD Urklang-Impressionen produziert.

Seit Mitte 2007 bin ich für die Programmgestaltung des Obertonkanals im Woodroot-Webradio verantwortlich.

Durch TaKeTinNa Rhythmus-Schulungen, die ich seit 2007 bei Reinhard Flatischler, Ranvita Hahn und Lothar Berger erfahren durfte, erschließe ich derzeit für mich das spannende Feld der Körperrhythmik. Zudem hatte ich Anfang 2008 das grosse Glück, einer der letzten produzierten Hang-Instrumente der Fa. Panart zu erstehen, eine Hand-Steeldrum, welche mir die Welt der Perkussion spielerisch wie von selbst erschließt.

2008:
Bei Christian Krebs, einem professionellen Schlagzeuger aus Köln, lernte ich von 2008 bis 2010 das Spielen auf einer Holzkiste, die Cajon genannt wird, kennen. Dieses Instrument wird, wie auch das Hang-Instrument, mit den Händen gespielt, wodurch ich die Rhythmik auch hierbei sehr stark über den Körper erfahre.

2009:
Mitte 2009 war ich an der Neugründung des 
Aachener Oberton-Ensemble OMsOMbell beteiligt, das sich größtenteils aus Mitgliedern des ehemaligen Aachener Obertonchores zusammensetzt. Unsere Musik besteht vorwiegend aus experimentellen, frei improvisierten Spontan-Kompositionen.
Klangeindrücke unserer Musik sind unter dem Link
Hörproben zu hören.

2011:
Inspiriert durch den bezaubernden Klang des Oboespielens von Christoph Becker, der mit mir zusammen im Obertonchor von Christian Bollmann singt, erlernte ich von 2011 bis 2016 das Spiel auf der Oboe bei Yasna Brandstätter, einer professionellen Konzertoboistin aus Köln. Man sagt der Oboe nach, dass ihr ”singender” Klang der menschlichen Stimme sehr ähnlich ist. Mein Ziel ist, auf der Basis der erlernten klassischen Spielweise auch freie Improvisationen zu spielen.

2012:
Gründung einer Obertonschule in Leverkusen, wo ich eine modular aufgebaute Gesamtausbildung im Obertongesang anbiete.

2013:
Nach erfolgreichem Start des ersten Ausbildungsjahres der Gesamtausbildung im Obertongesang ist der weitere Ausbau der Obertonschule geplant.
Außerdem ist eine Gesamtausbildung zum Erlernen des Yidaki/Didgeridoo in Planung.

2014:
Um die Vielfalt der Vokalimprovisation weiter auszubauen, nahm ich im November 2014 an dem Seminar Vokalimprovisation und Circle-Singing bei der amerikanischen Stimmkünstlerin Rhiannon teil.
Die Improvisationselemente des Circle Singinging integriere ich seit einiger Zeit auch in meine Chorarbeit.

2015/16:
Von September 2015 bis Dezember 2016 Mitwirken im Vokalensemble “Stimmig Hoch Drei” mit sehr stimmigen Vokalimprovisationen. Das Ensemble traf sich regelmäßig auf der Museumsinsel Hombroich.

2017
Start des neuen Ausbildungsjahres 2017/18 der Gesamtausbildung im Obertongesang ab 21./22.10.17
Weitere Vorbereitungen zur Gesamtausbildung zum Erlernen des Yidaki/Didgeridoo in traditioneller Spielweise.
Seit 10 Jahren Mitglied des Obertonchores Düsseldorf, Christian Bollmann.

Um mein Rhythmusgefühl in Verbindung mit Bewegung weiter zu vertiefen, werde ich mich ab Oktober mit dem  japanischen Bujin-Taiko-Trommeln beschäftigen, wobei in einer Gruppe mit Schlagstöcken auf großen fassähnlichen Trommeln gespielt wird.
 

Seitdem ich mich mit Obertönen beschäftige, hat sich meine Wahrnehmung für die  feineren Töne, die ich früher nicht gehört habe, deutlich verändert.

Seit 1999 gebe ich regelmäßig Solokonzerte, habe Auftritte bei Vernissagen  und Veranstaltungen sowie Auftritte mit dem Obertonchor Aachen (bis Ende 2004), meinem Obertonchor HarmonicVibrations (seit Oktober 2006) und  mit dem Obertonchor Christian Bollmann (seit November 2007).


Bei meinen Solokonzerten und Auftritten setze ich eine Vielzahl an Obertoninstrumenten ein,
wie z.B. Yidaki, große Gongs, Tanpura, Shruti-Box, Monochord, Hang, Rainstick oder Klangschalen.

Ich biete Gruppen- und Einzelunterricht für traditionelles Yidaki, Obertongesang und Obertonchorgesang an.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, in den Menschen das Interesse für die  Obertöne zu wecken, damit möglichst viele Menschen diese neue Art der  Musik in die Welt tragen.

 

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